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Direkt beschaffen, wirtschaftlich handeln – Höhere Wertgrenzen rechtssicher nutzen, Preise angemessen prüfen und Beschaffungen effizient steuern

Höhere Wertgrenzen bei Direktaufträgen eröffnen öffentlichen Auftraggebern neue Handlungsspielräume. Beschaffungen können schneller, einfacher und näher am konkreten Bedarf durchgeführt werden. Gleichzeitig bleiben die Grundsätze der Wirtschaftlichkeit, Sparsamkeit und Nachvollziehbarkeit weiterhin bestehen. Dieses Seminar zeigt, wie Kommunen und dezentrale Verwaltungen die erweiterten Freiräume beim Direktauftrag rechtssicher und praxisnah nutzen können. Die Teilnehmenden erfahren, wie sie Beschaffungen effizient organisieren, Preise angemessen prüfen und Dokumentationsanforderungen mit vertretbarem Aufwand erfüllen.

Programm Direkt beschaffen, wirtschaftlich handeln

Das Seminar vermittelt praxistaugliche Lösungen für die tägliche Beschaffungspraxis. Im Mittelpunkt stehen einfache und umsetzbare Ansätze, die Verwaltungsaufwand reduzieren und gleichzeitig eine wirtschaftliche und rechtssichere Beschaffung unterstützen.

Termin: 19.11.2026

Zeit:        ‎09:00 bis 10:30 Uhr

Ort:         Online-Veranstaltung über das System MS Teams

Entgelt: 50,00 EUR zzgl. MwSt.

Seminarinhalt:  

Neue Freiräume, fortbestehende Verantwortung

  • Was sich durch höhere Wertgrenzen verändert
  • Welche Anforderungen dennoch bestehen bleiben
  • Warum Direktauftrag nicht mit freier Lieferantenauswahl ohne jede Prüfung gleichzusetzen ist

Die fünf Kernfragen jedes Direktauftrags

  • Was ist der tatsächliche Bedarf?
  • Wie hoch ist der voraussichtliche Gesamtauftragswert?
  • Woran lässt sich die Angemessenheit des Preises erkennen?
  • Warum ist das ausgewählte Unternehmen geeignet?
  • Was muss hierzu festgehalten werden?

Wirtschaftlichkeit und Preisprüfung in der Praxis

  • Abgestufte Prüfungsmodelle
  • Vergleichsangebote und alternative Preisquellen
  • Umgang mit nur einem geeigneten Anbieter
  • Qualität, Zeit, Folgekosten und Versorgungssicherheit als Wirtschaftlichkeitsfaktoren
  • Drei typische Praxisfälle

Direktaufträge digital und dezentral organisieren

  • Standardisierte Preisanfragen
  • Freigabe- und Genehmigungsworkflows
  • Automatische Dokumentation
  • Transparenz über dezentrale Bestellungen
  • Schnittstelle zwischen Fachamt und Vergabestelle

Vom Einzelfall zur Beschaffungsstrategie

  • Wiederkehrende Bedarfe erkennen
  • Rahmenvereinbarungen und Kataloge nutzen
  • Lieferantenpools und Dynamische Beschaffungssysteme
  • Beschaffungsdaten für Ausgabensteuerung und Bedarfsbündelung verwenden

Referenten:
Tobias Osseforth, Mag. rer. publ. Rechtsanwalt, Fachanwalt für Vergaberecht und Partner Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
Carl Wilhelm Haas Geschäftsführer und Senior Account Manager Mercell Deutschland GmbH

Anmeldung

Teilnahmebedingungen

Der Teilnehmer kann kostenfrei bis 14 Tage vor Beginn der Veranstaltung vom Vertrag zurücktreten. Erfolgt der Rücktritt innerhalb der letzten 14 Tage vor Beginn der Veranstaltung bis zum Vortag der Veranstaltung, ist der Veranstalter berechtigt, 30% des Teilnahmeentgelts als Kostenpauschale zu verlangen. Bei einem Rücktritt am Vortag oder Veranstaltungstag beträgt die Kostenpauschale 100% des Teilnahmeentgelts. Die Kostenpauschale entfällt, wenn ein Ersatzteilnehmer benannt wird. Es steht der Nachweis frei, dass dem Veranstalter kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist. Unsere vollständigen Allgemeinen Teilnahmebedingungen finden Sie hier.

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