Ein aktueller Bericht des Europäischen Netzwerks der Beschaffungsmanager (EUPPM) geht der Frage nach, wie gut das öffentliche Beschaffungswesen in Europa aufgestellt ist. Grundlage des Berichts sind Daten aus 32 europäischen Ländern, die erstmals in einer vergleichenden Analyse zusammengeführt wurden. Der Bericht untersucht, wie öffentliche Beschaffung organisiert, anerkannt und unterstützt wird. Dabei werden nationale Ansätze, institutionelle Rahmenbedingungen und Möglichkeiten zur beruflichen Weiterbildung von Beschaffungsfachleuten miteinander verglichen. Die Ergebnisse zeigen gemeinsame Herausforderungen, erfolgreiche Ansätze und neue Trends bei der Professionalisierung. Zugleich macht die Untersuchung deutlich, wo Potenzial besteht, Kompetenzen und Strukturen im öffentlichen Beschaffungswesen weiter zu stärken. Neben quantitativen Daten fließen auch qualitative Einschätzungen von Beschaffungsfachleuten, Institutionen und weiteren Akteuren ein. Damit bietet der Bericht einen umfassenden Überblick über den aktuellen Stand der Professionalisierung und liefert Anhaltspunkte für die Weiterentwicklung der öffentlichen Beschaffung.